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	<title>Val de Contrin &#8211; Baumgrenze</title>
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		<title>Sas De Adam 2.430m vom Campitello di Fassa 1.390m  über die Val de Grepa. Anstrengende Bergwanderung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Sparer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 10:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Ab 2000m - 3000m]]></category>
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<p>Nach langen <strong>Überlegen</strong>, wo man in diesem <strong>schönen Val di Fassa</strong> noch eine eher anspruchsvolle Wanderung unternehmen könnte, ohne die Massen zu begegnen, die im August die schönsten Ziele überrennen, haben wir uns entschieden von Campitello über das s<strong>ehr ruhige  Val die Grepa </strong>zur <strong>Pian de Sele hochzusteigen. </strong>Dort nehmen wir dann den Grat, über die <strong>grünen Hügel bis zum Rifugio Bufaure, </strong>wo  sich  zur  Zeit eine g<strong>roße Baustelle</strong> befindet, da die<strong> Zustiegsanlagen </strong>und auch<strong> Alles drum herum erneuert wird. </strong>Das haben wir bei unserer Wanderung zur <strong>Cima Undici </strong>und der<strong> Punta Vallaccia</strong> vor <strong>einem Monat </strong>gesehen<strong>. Gestern Nachmittag</strong> waren wir noch<strong> kurz auf dem Pordoijoch</strong> und sind über <strong>die Alta via delle Creste bis zum Col de Cuc  auf 2.523m gewandert.</strong> Das Wetter war gerade einladend schön. Die <strong>Via delle Creste</strong> ist der <strong>gesicherte Steig </strong>oberhalb dem <strong>Viel del Pan, </strong>wo eine<strong> Karawane bis zum Rifugio Viel del Pan</strong> oder bis zum <strong>La Gorza </strong>läuft. Oben ist man fast alleine. Das Panorama ist wohl eines der schönsten in dieser Gegend. Bei der<strong> heutigen Tour </strong>starten wir direkt vom Hotel aus und  gehen in Richtung Parkplatz<strong> der Seilbahn Col Rodella </strong>über den <strong>Fluß Avisio</strong> und auf der linken <strong>Seite der Langlaufloipe</strong> folgend bis nach <strong>Fontanazzo hinunter. </strong>Gleich nach der Brücke geht es dann links über einen<strong> alten Zubringersteig Nr 645</strong> <strong>nach Pian de Sele auf 2.344m </strong>Meter hoch. Der Steig ist gut angelegt, viele Serpentinen und <strong>Stufen ohne Ende.</strong>  Gleich nach den ersten Metern der Steigung merke ich, dass ich<strong> ganz und gar nicht gut drauf bin. </strong>Ich mag wohl beim Frühstück etwas zuviel gegessen haben. Mit vollem Magen habe ich immer Probleme. Auf jeden Fall müssen die Lady und die Marion heute voll auf mich <strong>Rücksicht nehmen.</strong> Obwohl der Weg eigentlich toll ist und auch die Landschaft immer wieder beeindruckend ist, habe ich gar<strong> keinen Spass an der Sache.</strong> Ich nehme  aber die Herausforderung an und konzentriere mich volle auf die Atmung und flehe meinen Kreislauf an, die Muskeln in meinen Beinen gut zu versorgen. Die Marion sieht es auch positiv, sie sagt: <strong>&#8222;sigsch a sou geats mir foscht ollm wein du Gas gibsch, nor muas i ollaweil stean bleibn und roschtn&#8220;</strong>. Aha denke ich, aber in meinem Rucksack habe ich schon ein<strong> Zauberpulver</strong>, das man einfach unter der<strong> Zunge zergehen lässt, das nehme ich jetzt.</strong> Es braucht dann schon eine Weile, bis das wirkt, aber dann passt es wieder. Das Wetter ist auch etwas schwül, ich schwitze schon, wenn ich bei den Stufen hochschaue. <strong>Der Himmel ist auch nicht ganz klar</strong>, der <strong>Saharastaub</strong> ist mal wieder da.<strong> Dauernd trinke </strong>ich kleine Mengen, auch das ist sonst nicht meine Gewohnheit, aber heute nutzt es. Dann ab der Baumgrenze auf etwa zweitausend Meter öffnet sich vor uns die Val der Grepa, man sieht jetzt schon links den <strong>Spiz de Soforcela</strong> den wir auch schon bestiegen haben. Jetzt geht es mir gleich besser, bin echt froh darüber, denn es sind doch insgesamt <strong>1.200 Höhenmeter zu bewältigen.</strong> Gleich kommt aber ein neues Problem hinzu: <strong>Kühe weiden</strong> hier und sind hier sicher nicht so sehr Menschen gewohnt, bis jetzt haben wir niemandem begegnet. Sie schauen uns schon etwas verwundert an, aber das Tal ist flach und breit genug, dass wir ausweichen können. Wir teilen uns auf, ich gehe vom Weg etwas nach rechts nahe an den Kühen voraus und Marion und Lady weiter links nach. Es kommt mit vor als hätte ich von <strong>Asterix den Wundertrunk</strong> gehabt, selten war ich so schnell <strong>bei Kühen vorbei, auch Marion meinte: &#8222;geats dr jeaz wieder odr hosch an Turbo eingscholtn?</strong>&#8220; So war es auch wieder nicht denke ich und wir gehen weiter zur Hütte der Alm, wo noch Kühe absteis vom Weg  sind, aber ein neues Problem: <strong>drei riesige weisse Herdenschutzhunde</strong> haben uns erspäht, dahinter sind noch <strong>zwei Boarder Collies.</strong> Ich bleibe kurz stehen und sehe wie einer schon auf uns zukommt, <strong>stehen bleibt, bellt aber mit dem Schwanz wedelt, kleines gutes</strong> <strong>Zeichen,</strong> denke ich. Aber <strong>langsam drehe ich um </strong>und sage zur Marion,<strong> wir gehen da nicht vorbei</strong>, <strong>wir gehen zurück. </strong>Sie war einverstanden, da<strong> ruft der Hirte die Hunde, sie gehen zurück</strong>. Er ruft auch zu uns heurunter<strong>, &#8222;venite pure&#8220;</strong>. Ein wenig zögernd gehen wir dann in einem<strong> weiteren Bogen bei der Hütte vorbei</strong> und weiter nach oben. War n<strong>och einmal gut gegangen,</strong> denke ich, unser<strong> Hund Lex </strong>wurde von<strong> drei Herdenschtzhunden in unserer Wiese vor der Haustüre zerlegt.</strong> So etwas vergisst man nicht. Er hat <strong>zwar überlebt, das war aber ein Wunder. </strong>Jetzt geht es über die grüne Wiese wieder steil hoch, wir gehen wieder mit gewohntem Rythmus, aber ich halte micht hinter der Marion, die es gut macht. </p>



<figure class="wp-container-2 wp-block-gallery-1 wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/1c4e8ba4-b4e7-499a-b259-5fb21815c619.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="Campitello Rifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Blick zum Latemar" title="Campitello Rifugio Bufaure 27.08.2026"><img width="480" height="640" data-id="11245"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/1c4e8ba4-b4e7-499a-b259-5fb21815c619.jpg" alt="" class="wp-image-11245" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/1c4e8ba4-b4e7-499a-b259-5fb21815c619.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/1c4e8ba4-b4e7-499a-b259-5fb21815c619-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Blick zum Latemar</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/3e854726-df1d-495b-ae19-986713aaa338.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="In der Val de Grepa" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11246"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/3e854726-df1d-495b-ae19-986713aaa338.jpg" alt="" class="wp-image-11246" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/3e854726-df1d-495b-ae19-986713aaa338.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/3e854726-df1d-495b-ae19-986713aaa338-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>In der Val de Grepa</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/bb311e12-d63e-440b-ac69-7719f2f37343.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Malga de Grepa mit Herdenschtzhunden" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11250"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/bb311e12-d63e-440b-ac69-7719f2f37343.jpg" alt="" class="wp-image-11250" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/bb311e12-d63e-440b-ac69-7719f2f37343.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/bb311e12-d63e-440b-ac69-7719f2f37343-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Malga de Grepa mit Herdenschtzhunden</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/8743aa10-cefc-490f-8c35-bb65f41db26d.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Ciampac" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11247"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/8743aa10-cefc-490f-8c35-bb65f41db26d.jpg" alt="" class="wp-image-11247" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/8743aa10-cefc-490f-8c35-bb65f41db26d.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/8743aa10-cefc-490f-8c35-bb65f41db26d-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Rummelplatz Ciampac</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/09b18e29-190a-46b4-8158-7188ff935df1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Pian de Sele, hinten Pas de Ombreta , Marmolada" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11248"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/09b18e29-190a-46b4-8158-7188ff935df1.jpg" alt="" class="wp-image-11248" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/09b18e29-190a-46b4-8158-7188ff935df1.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/09b18e29-190a-46b4-8158-7188ff935df1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Pian de Sele, hinten Pas de Ombreta , Marmolada</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/abae75a1-3c89-44c2-8f3f-2c06cf5d2abe.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Crepa Neigra 2.543m" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11249"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/abae75a1-3c89-44c2-8f3f-2c06cf5d2abe.jpg" alt="" class="wp-image-11249" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/abae75a1-3c89-44c2-8f3f-2c06cf5d2abe.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/abae75a1-3c89-44c2-8f3f-2c06cf5d2abe-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Crepa Neigra 2.543m</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/65c6911e-7f3d-4316-882a-07bf7bd0b6fe-1.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Blick zurück über den Grat mit den Hügeln" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11251"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/65c6911e-7f3d-4316-882a-07bf7bd0b6fe-1.jpg" alt="" class="wp-image-11251" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/65c6911e-7f3d-4316-882a-07bf7bd0b6fe-1.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/65c6911e-7f3d-4316-882a-07bf7bd0b6fe-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Blick  zurück, Sellastock, Pitz Boe 3.152m</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/cbcfaa0c-d957-4267-8033-ec7ba9b8979c.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Plattkofel, Langkofel" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11252"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/cbcfaa0c-d957-4267-8033-ec7ba9b8979c.jpg" alt="" class="wp-image-11252" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/cbcfaa0c-d957-4267-8033-ec7ba9b8979c.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/cbcfaa0c-d957-4267-8033-ec7ba9b8979c-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Plattkofel, Langkofel</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/a940b700-6b86-4972-a53f-2cab4fd7034c.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Kunstwerk auf der Wiese, Wölfe ?" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11253"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/a940b700-6b86-4972-a53f-2cab4fd7034c.jpg" alt="" class="wp-image-11253" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/a940b700-6b86-4972-a53f-2cab4fd7034c.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/a940b700-6b86-4972-a53f-2cab4fd7034c-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Kunstwerk auf der Wiese, Wölfe ?</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/c7c95f21-9e04-4be9-9963-3b371a0279c2.jpg" data-rel="lightbox-gallery-phdNGsrU" data-rl_title="ifugio Bufaure 27.08.2026" data-rl_caption="Menschliches Werk, Baustelle le Bufaure" title="ifugio Bufaure 27.08.2026"><img loading="lazy" width="480" height="640" data-id="11254"  src="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/c7c95f21-9e04-4be9-9963-3b371a0279c2.jpg" alt="" class="wp-image-11254" srcset="https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/c7c95f21-9e04-4be9-9963-3b371a0279c2.jpg 480w, https://www.baumgrenze.it/wp-content/uploads/2026/08/c7c95f21-9e04-4be9-9963-3b371a0279c2-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption>Menschliches Werk, Baustelle le Bufaure auf 2.044m </figcaption></figure>
</figure>



<p>Dann plötzlich sind wir oben am<strong> Pian de Sele neben der Crepa Neigra, </strong>diesem markanten <strong>schwarzen Felsbrocken,</strong> <strong>der Ciampac überthront. </strong>Es ist gerade eine <strong>Gruppe </strong>an einer <strong>Wand im Klettersteig beim Aufstieg.</strong> In der halben Stunde seitdem wir sie <strong>sehen</strong> sind sie immer be<strong>i der selben Stelle. </strong>Es muss etwas mühsam sein da oben, doch scheint uns die<strong> Route nicht sehr schwierig.</strong> Jetzt sehen wir wieder das gesamte Panorama um uns herum einfach wieder mal toll. Unten am <strong>Ciampac wo </strong>die Aufstiegsanlagen ankommen sieht man die<strong> Menschenschlangen</strong> von einer <strong>Bahnstation </strong>zur nächsten gehen und dann wieder ein <strong>Stück bis zur nächsten Bahn</strong>. Es sieht von hier aus, wie bei einem<strong> Computerspiel.</strong> Kurz alles beobachten und weiter geht es über den grasbehangenen Grat über vier <strong>größere Hüge</strong>l bis <strong>zum Sas de Adam,</strong> der wohl der <strong>schönste Ausssichtspunkt</strong> hier ist. Beim Aufstieg zum<strong> L`Aut auf 2.490m besetzen noch 4 Kühe den Steig am Grat.</strong> Wir umgehen sie in einem Bogen unterhalb, aber für die anderen Wanderer stellt sich das als ein fast<strong> unüberwindbares Hindernis dar.</strong> Es bildet sich gleich ein <strong>kleiner</strong> <strong>Stau,</strong> wie man es auf den<strong> Strassen jeden Tag erlebt</strong>. Am <strong>Sas de Adam herrscht</strong> <strong>hochbetrieb</strong>. Am Gipfel<strong> steht ein komisches Holzgestell </strong>mit einem <strong>roten Deckel, </strong>rundum kann man sitzen. Es ist<strong> alles besetzt</strong> und <strong>die Touristen </strong>machen auch keine <strong>Anstalten  auszustellen,</strong> damit man <strong>eine Aufnahme</strong> machen könnte. Jetzt haben wir es endlich auch einmal mitgemacht, das mit<strong> dem Overtourismus</strong>. Aber wenn man mit den Aufstiegsanlagen so viele Menschen über <strong>zweitausend Metern </strong>befördert, darf man <strong>sich über die Folgen nicht beklagen. </strong>Wir gehen und begegnen noch viele Menschen hier, ich hüte mich da von <strong>Wanderern</strong> zu sprechen, das<strong> wäre übertrieben</strong>. <strong>Jeder hängt am seinem Handy</strong> spricht gerade mit irgend jemand, der gerade irgendwo steckt, das <strong>Panorama</strong> wird <strong>kaum gesehen,</strong> die Natur  <strong>oder Tiere sowieso nicht. Murmeltiere sind Füchse</strong> und <strong>jagen die Dolen usw.</strong> Dann stehen so <strong>Infostände,</strong> wo sie  <strong>anstehen </strong>um eine <strong>Holzfigur einer Dole</strong> oder <strong>eines Murmeltieres anzuschauen</strong>, hundert Meter entfernt<strong> pfeifen diese und meinen, hier wären wir ja</strong>. Da müssen wir halt durch, denke ich und wir<strong> gehen flott weiter und grüßen auch nicht mehr</strong>, man passt sich eben an. Bei der <strong> Rifugio Baita Cruz </strong>kehren wir<strong> kurz ein</strong>. Wir mussten mal ein wenig auftanken, mein Magen machte mir immer noch Sorgen. Ich versuchte es mit einem <strong>Cola, Marion bestellte einen Apfelstudel</strong>. Man merkte sofort, die Hütte war<strong> top organisiert, alle freundlich schön im ladinischen Stil gekleidet,</strong> da wird im Winter <strong>sicher mehr los sein.</strong> Die Aussicht von <strong>der Terrasse ist ein Luxus. </strong>Dann schauen wir uns noch einmal <strong>die Abstiegsroute an.</strong> Wir finden auch einen Weg, wo sicher wieder wenig los sein wird. Am <strong>Infostand von der Seilbahn </strong>fragen wir, wie es am besten wäre, doch leider hat man uns da nicht so recht verstanden, weil anscheindend s<strong>elten jemand zu Fuß hinuntergeht.</strong> In einem<strong> kurzen Momen</strong>t löste sich die Lady und war auf dem <strong>Weg zur Seilbahn,</strong> beinahe wäre sie in eine <strong>offene Gondel </strong>gestiegen. Offenbar wollte sie nicht mehr so gerne weit gehen, zum <strong>Glück konnten wir sie noch rechtzeitig zurückhalten</strong>.  Von hier aus sehen wir das<strong> Dorf Pera und auch den Weg sieht </strong>man. Es sind ja<strong> &#8222;nur&#8220; noch siebenhundert Höhenmeter Abstieg</strong>, das geht schon noch. Nach zirka<strong> einen Kilometer</strong> merkt Marion, dass<strong> sie die Stöcke vergessen hat. </strong>Also drehen wir um und <strong>gehen den Weg noch einmal ab</strong>, entweder sind sie <strong>beim Infostand </strong>oder bei <strong>der Baita Cruz, </strong>das wären dann noch einmal <strong>gute  zweihundert Höhenmeter </strong>hoch. Bei der<strong> Baita finden</strong> wir sie dann auch wieder. Jetzt sind wir uns dann aber einig und machen <strong>das was Lady schon vor hatte. </strong>Alle drei sind wir schon etwas ermüdet, da genehmigen wir uns <strong>mal den Luxus </strong>und fahren diese siebenhundert Höhenmeter mit der <strong>Kabinenbahn bis nach Pozza di Fassa hinunter.</strong> Jetzt wandern wir noch kurz <strong>durch das Dorf bis zur Bushaltestelle von Pera di Fassa</strong>, um dann mit dem <strong>Bus Campitaello </strong>zu erreichen. So können wir gegen zwei Uhr gemütlich<strong> ohne Stau den Heimweg antreten. </strong></p>



<p><strong>Dei Strecke war insgesamt 13,1</strong> km lang bei <strong>1.298 Höhenmetern. </strong>Wir waren zirka 3,5 Stunden unterwegs ( reine Gehzeit). Start in Campitello beim Parklatz der Seilbahn Col Rodella. Den Weg auf der<strong> linken Seite des Flusses Avisio </strong>bis nach <strong>Fontanac</strong> nehmen, <strong>nach zirka 1,5km </strong>gleich bei der <strong>Brücke links den Steig 645 </strong>über die <strong>Val de Crepe zur Pian de Sele</strong> nehmen, dann <strong>rechts</strong> dem <strong>Grat bis</strong> zur <strong>Sela Dal Brunech</strong> folgen. Von hier aus <strong>den 613 zum Sas de Adam</strong> und über den <strong>Col de Valvacin und dem Rifugio El Zendron ( Baustelle)</strong> zur <strong>Baita Cruz </strong>absteigen. Weiter bis zur <strong>Kabinenbahn ober dem Rifugio Buffaure( auch Baustelle)</strong>. Mit der <strong>Bahn bis nach Pozza di Fassa</strong> abfahren und dann von <strong>Pozza </strong>oder <strong>Pera</strong> mit dem <strong>Linienbus zurück nach Campitello di Fassa</strong> fahren. </p>



<p><strong>Mit Hund : </strong>Nur für<strong> fitte und trittsicherer Hunde </strong>geeignet.<strong> Achtung</strong> auf den <strong>Kühen</strong> und auf den<strong> Herdenschutzhunden bei der Alm der Grepa.</strong> <strong>Wasser</strong> findet man <strong>überall auf dem Weg. </strong>Wir hinterlassen bei unseren Wanderungen in der freien<strong> Natur keinen Müll, dankeschön</strong>. Für die Fahrt mit den<strong> öffentlichen Verkehrsmitteln</strong> ist ein <strong>Maulkorb für den Hund Pflicht! </strong></p>


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