Rifugio Vallaccia 2235m von Pozza di Fassa aus ; Wunderbare Winterwanderung

Rifugio Vallaccia 2235m von Pozza di Fassa aus ; Wunderbare Winterwanderung

Seit einer Woche ungefähr werden in unserer Nähe Wettkämpfe der Winterolympiade Mailand Cortina 2026 ausgetragen. In Tesero gibt es Skilanglauf und die Wettkämpfe der Nordischen Kombiation. Auf den Sprungschanzen von Predazzo finden die Skisprungwettkämpfe statt. Da am Mittwoch und am Donnerstag zwei schöne Wintertage angesagt sind, fragen wir mal in Campitello in unserem Stammhotel um ein Zimmer an. Es war kaum zu glauben, wir haben eines bekommen. Also machten wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Campitello di Fassa. Wir wussten, dass um halb elf Uhr in Tesero ein Langlaufwettkampf gestartet war, in Predazzo bei der Sprungschanze waren nur am späten Nachmittag Traingssprünge angesagt. Also entgingen wir so, einem möglichen Verkehrsstau. In Tesero waren noch die Tribünen mit Zuschauer gut gefüllt, da gerade die Preisverteilung lief. Es war toll da vorbei zu fahren, die vielen Fans aus den verschiedenen, meist skandinavischen Ländern zu sehen. Es lief alles sehr ruhig und reibungslos über die Bühne. In Predazzo war alles ruhig, die Ordnungskräfte standen Patruille. Die Sprungschanzen sind toll geworden, nur das ganze drumherum hauptsächlich die Zone mit den Medien, Fernsehwagen, Kabel und Zelten für die Techniker usw waren einfach nicht schön anzusehen. In Campitello angekommmen machten wir gleich eine Schneewanderung bis nach Canazei auf dem Radweg. Die Stimmung war toll sehr winterlich alles ringsum mit Naturschnee bedeckt, ein echter Wintertag. Etwas verwundert waren wir aber, dass hier im Fassatal kaum etwas von Olympia zu sehen war, abgesehen von mehr Polizeipräsenz und Servicefahrzeugen von den verschiedenen Sportartikelfirmen. Die Hotels waren voll belegt, wir haben nur zufällig ein Zimmer bekommen.
Für Donnerstag war nicht so gutes Wetter angesagt doch beim Blick aus dem Fenster am frühen Morgen war nur blauer Himmel zu sehen, dann also gleich entscheiden wohin und los ging es. Wir fanden heraus, dass das Rifugio Vallaccia bei Pozza di Fassa ( „Sen Juan“) in der Valle Manzoni links neben der Valle San Nicolo offen hat. Da gehen wir hin, wenn offen ist ist der Weg auch gespurt und in diesem Tal herrscht selten Lavinengefahr. Am ehesten wäre es beim Rifugio Tabarelli unter der Bergwagabundenhütte ( Rifugio Passo Selle ) gefährlich, aber der Steig führt da weit entfernt nach der Malga Monzoni rechts im Wald hoch. Wir waren früh dran und haben vor dem Camping Vidor einen kostenlosen Parkplatz gefunden. Dann gleich die Kettlen an und die Stöcke, die Schneeschuhe und die Rodeln sind im Keller „gut aufgehoben“. Bis zur Malga Monzoni 1820m führt ein mit ganz tollem griffigen Schnee bedeckter Forstweg. Bis hier fahren im Sommer die Shuttlebusse. Es wäre so eine schöne Rodelstrecke gewesen, aber was solls es war auch so wunderbar und die Lady muss da nicht so weit nachrennen, obwohl sie das ja gerne macht. Dann ab dem Monzoni kommen die letzten zwei Kilometer mit vierhundert Höhenmetern, richtig steil. Das packen wir aber locker und hier holen wir auch sämtlichen Skitourengeher ein, die uns auf dem Forstweg überholt haben.

So gegen elf Uhr sind wir dann beim Rifugio Vallaccia die ersten Besucher des Tages. Der Wirt ist noch nicht gerade erfreut über die frühen Besucher aber allmählich kommen wir in das Gespräch und er wird dann etwas lockerer als er merkt, dass wir nicht nur die Toilette benutzen wollen und nur einen Espresso mit Leitungswasser nehmen und als wir nicht mit Bankomatkarte bezahlt haben war die Welt für Ihn in Ordnung. Nach kurzer Zeit kommen noch einige wenige Skitourengeher zur Hütte und auch vom Gipfel des Vallaccia kommen schon welche mit den Skiern herunter. Uns reicht das hier, wir möchten im Winter nicht unbedingt etwas riskieren und sind auch gar nicht dafür ausgerüstet. Obwohl der Wetterbericht bedeckt angesagt hat, ist der Himmel noch wunderbar blau, es machen sich aber schon Schleierwolken bemerkbar. Das Panorama großartig. Nach einer ausgiebigen Pause auf dem Balkon der Hütte, machen wir uns bereit für den Abstieg. Einige Touristen kommen uns noch entgegen. Bei der Skipiste herrscht reger Betrieb und auch der Parkplatz hat sich in der Zwischenzeit gefüllt. Schade, dass wir unsere Rodeln nicht mit genommen haben, die Abfahrt wäre schön und ungefählich gewesen bei diesen guten Schneeverhältnissen. Bei der Rückfahrt über Predazzo und Tesero kommen wir an den Olympiastätten vorbei. Ein Langlaugbewerb ist schon beendet. Die Fans sind auf dem Heimweg. Es gibt kurz zähflüssigen Verkehr aber keine Staus. So haben wir zwei tolle Tage inmitten der Olympiade mit zwei schönen Winterwanderungen erlebt.

Die Strecke war 14,2 km lang bei einer Höhendifferenz von zirka 870 m. Wir waren 4 Sunden unterwegs. Start: in Pozza di Fassa beim Camping Vidor, Weg Nr 603 bis zur Malga Monzoni 1820m, dann rechts den steilen Steig 624 bis zum Rifugio Vallaccia auf 2275m hoch. Rückweg gleich wie Aufstieg.

Mit Hund: Für fitte und trittsichere Hunde kein Problem. Wasser findet man genügend an der gesamten Strecke. Keine gefährlichen Stellen. Bei Wanderungen in der Natur hinterlassen wir keinen Müll, dankeschön.

Track , Position: -km, -m GPX
50 100 150 200 5 10 15 distance (km) elevation (m)
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Differenz max/min: Keine Daten
Höhengewinn (~): Keine Daten
Höhenverlust (~): Keine Daten
Dauer: Keine Daten



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